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DER ENGEL AUS DEM BAUSCHUTT ODER GESCHICHTE(N)AUS STEIN UND HOLZ

"Auf dem europäischen Festland, jedenfalls in seiner nördlichen Hälfte, gibt es nur spärliche Beispiele von romanischen Wohnbauten. Sie haben sich — neben Regensburg — auffallenderweise vor allem in den Rheinlanden erhalten. Hier scheint die römische Steinbautradition lebendig geblieben zu sein; zudem lagen die Schwerpunkte des politischen Geschehens jener Jahrhunderte in diesem Gebiet; solche Steinbauten stehen oft in der Nähe von Königspfalzen."

 

 

Zitat

aus

lhttp://www.riehener-jahrbuch.ch/de/archiv/1970er/1975/zrieche/das-romanische-haus-von-riehen.html

 

http://www.duisburg.de/micro2/pbv/medien/bindata/5276_Duisburger_Denkmalthemen_3.pdf

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http://www.lastminute-reise-24.com/index.html?travelguide/infos.php?vol=138&chapt=Umgebungsziele
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Eigentlich war er schon auf dem Bauschutt-zumindest schon auf dem LKW mit Bauschutt vom Straßenbau im Rahmen des Konzeptes der DORFERNEUERUNG-fertig zum Abtransport zur Mülldeponie.

Aber wie Gott will sah die alte Frau von gegenüber was da auf dem LKW gelandet war -

rannte heraus und zerrte den alten Stein wieder aus dem Schutt und stellte ihn unter die grosse Trauerweide vor ihrem Haus.

Er scheint schon sehr, sehr alt zu sein

und nicht immer pfleglich behandelt worden zu sein, im laufe der Jahrhunderte.

Wie er nach Sitters kam wird wohl ein Geheimnis bleiben.

 

Vieleicht hat er ja noch das alte romanische Klostergesehen, welches

wohl auch um 800n.CH.hier erichtet wurde, im Rahmen des Entgegenrodens der Abteien  von Dissibodenberg und Otterberg

zur Urbarmachung und Wiederbesiedlung  der Landschaft nach dem Verfall des römischen Reiches.

Noch heute leben und arbeiten ein Grossteil der Menschen  der Region-

in diesem geschichtsträchtigen- immer wieder recycelten  Baumaterial der Romanik UND der nachfolgenden Eppochen.

Von den ursprünglichen Stroh-und Lehmkaten am Fuße des ehemaligen Klosters ist nichts erhalten geblieben,

während jedoch fast die gesamte Bausaubstanz der Abtei im heutigen Dorf Sitters noch erhalten sein dürfte, nach allem was wir in Augenschein nehmen konnten und was die Wirren der Zeit bis heute überdauert hat.

 

Das gleiche dürfte für die Nachbargemeinden und die gesamte Region gelten.

Schon während der Romanik scheint vieles aus Abrissen von römischen Bauten wiederverwendet worden zu  sein ,

um die zahlreichen hiesigen Burgen und Klöster zu erichten,

so daß wir hier in Teilen -  unter Umständen in 2000-jährige Geschichte blicken,

wenn wir das alte Fachwerk betrachten und die kolossalen Mauer -und Ecksteine-

die Romanik-Gotik und Renaissance sowie Barock bis Gründerzeit immer wieder recycelt haben.

 Manche der alten Eichenstämme- die damals zu Bauholz geschlagen wurden-

zeigen uns noch heute im tiefsten Greisenalter ihre herbe Schönheit!

Begleiten Sie uns durch eine lange Geschichte  aus vielen GESCHICHTEN

von Stein und Holz- verborgen noch heute- vieleicht auch noch in IHREM Haus!

1000 Jahre altes Eichenholz

SPUREN DER RÖMISCHEN UND KELTISCHEN BESIEDLUNG BEGLEITEN UNS HIER AUF ALLEN WEGEN,

BINGEN-ALZEY -WORMS-TRIER-MAINZ- WAREN BEREITS DAMALS BEFESTIGTE KASTELLE, DIE RIESIGE BAUMASSNAHMEN DARSTELLTEN UND AUS DENEN SICH SPÄTER,  DIE UNS HEUTE BEKANNTEN STÄDTE,  UNSERES BUNDESLANDES ENTWICKELTEN IN VIELEN FÄLLEN.

ABER AUCH IN EINEM SO ENTLEGEN WINZIGEN ORT ABSEITS WIE SITTERS IST NOCH ERSTAUNLICHES ZU FINDEN,  WENN MAN GEWILLT IST GENAUER HINZUSEHEN.

SO FINDEN WIR ZUM BEISPIEL ROMANISCHE ZWILLINGSSANDSTEINGEWÄNDER  AN MANCHEM WOHNHAUSGIEBEL-RÖMISCHE FASSADENBLENDSTEINE IN GARTENMAUERN

GOTHISCHE SPITZBOGENGEWÄNDER IN KELLEREINGÄNGEN USW UND IN DEN MEISTEN FÄLLEN WISSEN SELBST DIE HAUSBESITZER NICHT WELCHE GESCHICHTEN SO MANCHER TEIL IHRES HAUSES ERZÄHLEN KÖNNTE BEI GENAUER BETRACHTUNG.!

NACH DEM ZERFALL DES RÖMISCHEN REICHES SCHIEN DER URWALD HIER WIEDER OBERHAND GEWONNEN ZU HABEN -BIS DANN

MIT DEN ZISTERZIENSERN -DEN TEMPELRITTERN UND ANDEREN ORDEN DIESER ZEIT DIE ZEIT DER ROMANIK HIER ANBRACH.

WAS LAG NÄHER ALS DAS WAS- NOCH BRAUCHBAR WAR- FÜR EIGENE ZWECKE OHNE DIE VORARBEIT DES ZURICHTENS IM STEINBRUCH NEU ZU NUTZEN!

VERGLEICHEN WIR RÖMISCHE UND ROMANISCHE BOGEN SO WUNDERT UNS DER GERINGFÜGIGE UNTERSCHIED NICHT -BEIDE WURDEN AUS DEM GLEICHEN MATERIAL ERRICHTET IN DEN MEISTEN FÄLLEN.

SO BAUTEN ADEL UND CLERUS DIE VIELEN MÄCHTIGEN BURGEN UND ABTEIEN ZUM GROSSTEIL AUF UND MIT DEN RUINEN

DIE DIE RÖMER HINTERLASSEN HATTEN.

DIE GROSSEN EICHENSTÄMME AUS DEN VON ABTEI ZU ABTEI GERODETEN URWÄLDERN WURDEN FÜR DEN DOM UND KIRCHENBAU

BENUTZT(WORMSER-SPEYRER-KÖLNER-ACHENER DOM ZB).

KRONEN UND ÄSTE VERBLIEBEN DEN BAUERN DER BURGHERREN UND KLÖSTER FÜR KLEINE STROHGEDECKTE FACHWERKATEN (von denen heute jedoch nichts mehr erhalten sein dürfte).

 

NACH DEM 30-JÄHRIGEN KRIEG UND DEN BAUERNAUFSTÄNDEN WUDEN DIE MEISTEN BURGEN UND KLÖSTER GESCHLEIFT VON DER ANSÄSSIGEN  BEVÖLKERUNG.

SO ENTSTANDEN DAMALS SEIT DEM 17-JAHRHUNDERT UNSERE GEPLANTEN DÖRFER MIT DEN SANDSTEINHÄUSERN DIE WIR HEUTE KENNEN-AUS EINER KOMBINATION VON BEHAUENEM- RECYCELTEM SANDSTEIN DER VORKULTUREN -AUFGELESENEN FELDSTEINEN ALS ZWISCHENMAUERWERK SOWIE DECKEN UND OBERGESCHOSSE IN FACHWERK AUS GESCHLEIFTEM BAUHOLZ DER BURGEN UND KLÖSTER.

DIE ROMANIK WAR EIN E ZEIT REGER  WIEDERBELEBUNG DES HANDWERKS DURCH DIE BAUTÄTIGKEIT DER KLÖSTER. DURCH DIE  TEMPELRITTER UND BERNHARD VON CLAIRVEAUX ENTWICKELTEN SICH HANDWERK UND KULTUR ZU NEUER BLÜTE BIS

DAS GESCHICK UND DIE ARBEIT DER HANDWERKER VON MOSEL NAHE  UND RHEIN  WAR WEIT BEKANNT.

SO KAM ES DAS DER DAMALIGE KÖNIG VON SIEBENBÜRGEN VIELE HANDWERKER VON HIER BESTELLTE UM SEIN LAND KULTURELL AUFZUBAUEN,INSBESONDERE SCHMIEDE-ZIMMEREMÄNNER-BAUERN-PFARRER-MAURER-STEINMETZE WURDEN BESTELLT.

SIE BLIEBEN UND WURDEN ZU EINEM TEIL DER KULTUR DORT MIT ALLEM WAS SIE MITGEBRACHT HATTEN.

IHNEN VERDANKEN WIR DAS HEUTE IN SIEBENBÜRGEN EIN TEIL DIESER ORIGINAL ROMANISCHEN HANDWERKSKUNST UNVERFÄSCHT ERHALTEN BLIEB UND BIS ZUR BLÜTE WÄHREND DER RAINESSANCE WEITERENTWICKELT WURDE.

SCHADE FINDEN WIR DAS IN DER DENKMALLISTE RHEINLAND PFALZ FÜR UNSEREN ORT NUR ANGEGEBEN IST

DENKMALZONE- HAUPTSTRASSE KLEINBÄUERLICHE GEHÖFTE DES 19.JAHRHUNDERTS-. OBWOHL  DAS HOLZ UND DIE STEINE UNTER UMSTÄNDEN MEHR ALS TAUSEND JAHRE ALT SEIN KÖNNEN !!!

EBENFALLS SCHADE FINDEN WIR ,DAS DER VERFALL UND DIE ZERSTÖRUNG DIESER BAUSUBSTANZ SO WEIT FORTSCHREITEN KONNTE,OBWOHL DIE DORFERNEUERUNGSKONZEPTE GERADE DIESE ASPECTE MIT EINBEZOGEN HATTEN,UM AUCH IN DÖRFERN DIE ZUKUNFT INTERESSANT UND LEBENSWERT ZU ERHALTEN.

DESWEITEREN HÄTTE EIN ERHALT DER BAUSUBSTANZ DES DORFES EINKOMMEN UND BESCHÄFTIGUNG SCHAFFEN KÖNNEN FÜR DIE BEWOHNER DIESER SONST INFRASTRUKTURSCHWACHEN REGION.

DESWEITEREN HAT ES UNS ERSTAUNT WIE WENIG VON ALLEDEM HIER VOR ORT BEKANNT IST- NIE GESEHEN WURDE WELCH EINZIG ARTIGE CHANCE DIES FÜR DEN DAUERHAFTEN FORTBESTAND DES DORFES IN DER ANPASSUNG AN DIE HEUTIGE ZEIT

DARGESTELLT HÄTTE , als lebendiges Geschichtstagebuch!

SOWIE AUSREICHEND ARBEITSPLÄTZE IM DORF  BEI GESCHICKTER PLANUNG -EINE GEFÜLLTE ORTSKASSE UND EIN DORF IN DEM DIE JUGEND VIELEIFCHHT VERSUCHT ZU BLEIBEN -DA ES INTERESSANTE MÖGLICHKEITEN GEBÖTEN HÄTTE-

LEIDER WURDE DIES JEDOCH ZU ENTSPRECHENDER ZEIT VERSÄUMT HIER.

EIN GUTES BEISPIEL STELLT DIE EINST EBENSO VERGESSENE GEMEINE BEILSTEIN HEUTE DAR .

IM ANGESICHT DER TATSACHE, DAS UNSERE REGION ALS MODELREGION AUSGESUCHT WURDE ZUR UMSETZUNG DES NEUEN LÄNDLICHEN TOURISMUSKONZEPTES FINDEN WIR DIES BESONDERS SCHADE.

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IM WEITEREN VERLAUF UNSERER RECHERCHE STELLEN WIR BEISPIELHAFTES GESAMMELTES BILD-UND TEXTMATERIAL VOR  UM ZU VERANSCHAULICHEN WIE SOLCHE DINGE IM EINZELNEN AUSSEHEN ODER AUSGESEHEN HABEN- ERTELLT WURDEN UND  WAs so alles HINTER ALTEN STEINEN UND DEM SOGENANNTEN MORSCHEN HOLZ STECKT.

ZUNÄCHST DREI BEISPIELE WO DIE GROßEN ECK- UND BOGENSTEINE DAMALS ENTFERNT WURDEN AUS DEN MASSIVEN

MAUERWERKEN DER ROMANISCHEN BURGEN UND KLÖSTER-

UND WO WIR SIE HEUTE NOCH WIEDERFINDEN.

romanischer Torbogen , Burg FALKKENSTEIN

Gewandsteine EingangBurg Landsberg Obermoschel bei Sitters

Gewandsteine auf der Burg Montfort

HIER IST EINE TYPISCHE, NOCH URSPRÜNGLICHE SCHEUNENWAND ZU SEHEN, ERICHTET AUS FELDSTEINEN -LEICHT BEARBEITETEN FELDSTEINEN -RECYCELTEN MAUERSTEINEN SOWIE DEN SCHWEREN SCHARIERTEN ECK- UND FUNDDAMENTSTEINEN WIE WIR SIE AUS DER ROMANIK, RÖMISCHEN FUNDAMENTEN UND TOREINGÄNGEN KENNEN UND WELCHE MIT SICHERHEIT VOM HIESIGEN KLOSTER ODER DER MOSCHELLANDSBURG ZUM SCHEUNENBAU HIERHERTRANSPORT WURDEN MIT OCHSEN-ODER PFERDEKARREN.

DAS GEBÄUDE BEFINDET SICH IN DER IN DEN GRUNDRISSEN BIS HEUTE FAST ERHALTENEN ORTSMITTE.

DAS GEBÄUDE SCHEINT AUCH SCHON ZUR ZEIT SEINER ERICHTUNG ALS WIRTSCHAFTSGEBÄDE OHNE VERPUTZ GEPLANT GEWESEN ZU SEIN  DA DAS MAUERWERK SORGFÄLTIG GESETZT WURDE- WELCHES VERPUTZ DANN NICHT BENÖTIGT.

DIE FOLGENDEN BEISPIELE ZEIGEN WIE PASSGENAU DAS MAUERWERK AUS UNFÖRMIGEN STEINEN ZUSAMMENGEFÜGT WURDE 

MIT WIEDERVERWENDETEN BEARBEITETEN AUS ABRISSEN.

DIE MAUERN SIND ZUM TEIL BETRÄCHTLICH HOCH -SEHR GERADE-UND TEILWEISE IN DEN OBEREN BEREICHEN FAST OHNE MÖRTEL GESETZT-WAS SEHR VIEL HANDWEKLICHES KÖNNEN UND ERFAHRUNG VORRAUSSETZT.

HIER SEHEN WIR DAS GEGENTEIL-FLICKMAUERWERK AUS RESTEN UND WIEDERVERWERTUNG ZUM SPÄTEREN VERPUTZEN MIT KALkPUTZ.

DIE EROSION ZEIGT UNS DAS DAS MAUERWERK BETRÄCHTLICH ALT SEIN MUSS-DIE NOCH VORHANDENEN PUTZRESTE SIND ÄUßERST HART -WIND -REGEN UND FROST HABEN EIN PAAR JAHRHUNDERTE GEBRSAUCHT UM DEN URSPRÜNGLICHEN PUTZ SO GRÜNDLICH ZU ENTFERNEN UND ANSCHLIEßEND DIE STEINE EBENFALLS IN DIESEN VERWITTERUNGSGRAD ZU SETZEN.

 

EBENFALLS ZU SEHEN SIND EINGEARBEITETE-  ZERBROCHENE MÖNCHSZIEGELRESTE MIT DENEN DIE BURGEN UND SAKRALBAUTEN DER UMGEBUNG GEDECKT WAREN.DIESE WURDEN VON DER EWINFACHEN BEVÖLKERUNG GENUTZT ZUM VERFÜLLEN UND EINMAUERN-WAS WAHRSCHEINLICH DAMALS KOSTENGÜNSTIG WAR UND BAUMÄRKTE UNBEKANNT WAREN.

DIE KLEINEN UNREGELMÄSSIGEN STEINE STAMMEN WAHRSCHEINLICH AUS ABRISSEN DER MASSIVEN ROMANISCHEN MAUERN

DIE IHRE MASSE HINTER DEN GLATTEN FASSADEN AUS BEHAUENEN STEINEN IN FORM VON UNMENGEN KLEINEREN FELDSTEINEN UND ZURICHTERESTEN ERHIELTEN.DESWEITEREN WAREN DIESE STEINE AUCH FÜR LEUTE MIT ZIEGEN UND ESELSFUHRWERKEN ODER MIT DER KUH VOM BERG INS DORF ZU FAHREN OHNE GRÖßERE PROBLEME.LEHM ZUM VERMAUERN FINDET SICH HIER ÜBERALL AM BACH UND VIELEN ANDEREN STELLEN IN ORTSNÄHE

Die folgende Galery zeigt dementsprechend sanierte Häuser im Ort  unter Denkmalschutz

es folgen anerkannte historische Baudenkmäler der Romanik aus anderen Teilen Deutschlands  als weiutere Beispiele dieser Bauweise

DEUTLICH SIND BEI DIESEM BEISPIEL DIE EINGEFLICKTEN ZIEGEL UND KLEINSTBRUCHSTEINE ZU ERKENNEN.

DIESE WURDEN BEIM ERICHTEN DER MAUER MIT EINGEARBEITET -UND NICHT ETWA AUS AUSBESSERUNGSGRÜNDEN ZU EINEM SPÄTEREN ZEITPUNKT ANGEFÜGT-DIES WIRD ERSICHTLICH AUS DER TATSACHE DAS DAS GEBÄUDE VERPUTZT WAR UND SICH DIESE ZIEGEL UND SCHUTTRESTE FEST IM MAUERWERK UNTER DEM PUTZ BEFINDEN.

DESWEITEREN ZEIGT DIE VERWITTERUNG DER STEINE UND DER GRAD DER ABWASCHUNG DES PUTZES

DAS ES SICH UM SEHR ALTES MAUERWERK HANDELN MUSS-

WIR SCHÄTZEN ETWA  400 JAHRE ODER GAR WESENTLICH ÄLTER.

AUCH HIER ERSTAUNLICH DIE HÄRTE DER VERPUTZRESTE -VÖLLIG OHNE ZEMENT.

RECHTS OBEN IM BILD EINGEFÜGT ZU SEHEN EIN SOLCHES GEBÄUDE  ORIGINAL SANIERT.

DIE SCHWEREN FUNDAMENT-ECK-UND BOGENSTEINE-DIE SORGFÄLTIG SCHARIERT UND BEARBEITET WAREN-WAS SCHON ZUR ZEIT DES RÖMISCHEN REICHES SEHR ARBEITS-UND KOSTENAUFWENDIG WAR- WURDEN IMMER WIEDER UND WIEDER VERWENDET.

DAS ZWISCHENMAUERWERK KONNTE WIE EH UND JEH DANN MIT FELDSTEINEN AUSGEMAUERT WERDEN UND MATERIAL AUS ANDEREN ABRUCHSTELLEN DER JEWEILIGEN  ZEIT.

DAS KLEINE FENSTER MIT DEM SCHÖN ERHALTENEN SANDSTEINGEWAND ZEIGT UNS DAS NICHT NUR DIE SCHWEREN ECK- UND FUNDAMENTSTEINE SONDERN AUCH DIE AUFWENDIG BEARBEITETEN GEWANDSTEINE EINE REGE WIEDERVERWENDUNG FANDEN-

AN FENSTERN UND GEHÖFTTÜREN IN DEN HIESIGEN DÖRFERN.SIE WURDEN NUR NOCH ENTSPRECHEND DEN NEUEN BAULICHEN ANFORDERUNGEN NACH GRÖßE UND MASS JEWEILS ETWAS UMGEÄNDERT -ODER EINFACH SO WIEDER AUFGEBAUT WIE MAN SIE AM URSPRUNGSORT GEHOLT HATTE.

DIE TÜRSTÜRZE ÜBER DEN HAUSTÜREN ERHIELTEN DANN EINE NEUE KASETTE IN DIE -DIE JEWEILIGEN ANFANGSBUCHSTABEN DES NEUEN HAUSSTANDEHEPAARES WELCHES DAS GEBÄUDE ERICHTET HATTE EINGEMEISSELT WURDEN - NACHDEM DAS ALTE ORNAMENT ENTFERNT WAR.

 

EINE WEITERE AUFÄLLIGKEIT SIND DIE HERAUSRAGENDEN UNFÖRMIGEN STEINE INNEN UND AUSSEN AN DEN GIEBELMAUERN DER GEBÄUDE.ES SIND DIE SOGENANNTEN "SCHNAPSSTEINE" WELCHE DIE MAUERER EINSETZTEN- NACH JEDER RUNDE SCHNAPS DIE DER BAUHERR BEIM AUFRICHTEN SPENDIERTE.

WAREN DIE GLÄSER KLEIN UND WENIG SO PRANGTEN NUR WENIGE STEINE FÜR IMMER SICHTBAR AUS DEM MAUERWERK UND DER BESITZER WAR FÜR ALLE ZEIT ALS GEIZHALS GEBRANDMARKT UND OFT OHNE SEIN WISSEN -DENN DIES WAREN ZUNFTGEHEIMNISSE DER MAUERER DES MITTELALTERS UM ALLEN ZUNFTGENOSSEN EIN ZEICHEN ZU HINTERLASSEN WAS SIE  ERWARTET FALLS SIE AUF DIESEM HOF ARBEIT AUFNEHMEN WOLLTEN.

herausragende Schnapssteine

AUF DEN NÄCHSTEN BILDERN SIND VERSCHIEDENE BOGENGEWÄNDER ZU SEHEN DIE EINST DIE FENSTER DER BURGEN UND KLOSTER ZIERTEN- SOWIE DIE TÜREN UND EINGÄNGE DER GEBÄUDE.

DURCH DIESE BEREITS GEFERTIGTEN BAUTEILE- ERGAB SICH DANN BEIM WIEDERSAUFBAU DER DORFHÖFE UND HÄUSER EINE SCHON VORBESTIMMTE GESTALT- DIE DEN HÄUS

ERN DAS TYPISCHE AUSSEHEN GAB.

MATERIAL UND ZWECK BESTIMMTEN DAS DESIGN- DAS VIELEN GENERATIONEN ALS LEBENSAUFENTHALT ZECKDIENLICH SEIN SOLLTE UND DIESES AUCH BIS HIN ZUR NEUZEIT ERFÜLLT HAT FÜR DIE BEWOHNER.

VON DER DARAUFFOLGENDEN GOTIK WURDEN DIE KLEINSTEN DÖRFER KAUM TANGIERT UND BAULICHE VERBESSERUNGEN WURDEN IM NACHFOLGEN STIL VON BAROCK-RAINESSANCE-KLASSIK USW EBENFALLS KAUM VERÄNDERT IN DER GRUNDANLAGE.

MASSIVER VERFALL TRAT DURCH DIE BEIDEN WELTKRIEGE EIN -DIE MIT IHREN UMWÄLZUNGEN DIESE REGELMÄSSIGE INSTANDHALTUNG DER GEBÄUDE IM ALLTAG NICHT MEHR GEWÄHRLEISTETEN.

LEIDER WURDE DANN VIELES VÖLLIG DEM VERFALL UND RUIN IM ZEITRAUM DES WIRTSCHAFTSWUNDERS PREISGEGEBEN DURCH ABRISS -FALSCHE NUTZUNG-ANBRINGEN VON PORTLANDZEMENTPUTZEN AUF DEM SANDSTEIN USW JEDOCH SCHEINBAR AM MEISTEN DURCH DAS UNWISSEN UND DESINTERESSE  -WELCHE SCHÄTZE DIESE ALTEN MAUERN IN ZUKUNFT HÄTTEN BERGEN KÖNNEN.

 

Ortstypische Kellereingänge geschleift aus Burg oder Kloster

SCHÖN ZU ERKENNEN AUF DEM FOTO SIND DIE TREPPENSTUFEN DES KELLEREINGANGES-DIE SORGÄLTIG AUS MASSIVEN FUNDAMENT- ODER ECKSTEINEN EINES GROSSEN GEBÄUDES AUSGESUCHT WURDEN FÜR DIESEN ZWECK.

VIELE DER SEHR ALTEN UND OFT WIEDERVERWENDETEN STEINE ERKENNT MAN AN FORM -GRAD DER EROSION UND PATINA.

SANDSTEINE DIE WÄHREND DES BAROCK ODER SPÄTER NEU IM STEINBRUCH GEBROCHEN UND ZUGERICHTET WURDEN WEISEN

DIESE TYPISCHEN MERKMALE NICHT AUF.

DER KELLEREINGANG BEFINDET SICH AN DER HISTORISCHEN MÜHLE ZU SITTERS WELCHE ANGEBLICH IN DEN ANFÄNGEN AUS DEM BAROCK STAMMT. ES GIBT JEDOCH IM GESAMTEN ORT INNERHALB UND AUSSERHALB DER GEBÄUDE NOCH EINIGE WEITERE SEHR SCHÖNE BEISPIELE.

DA DAS KLOSTER UNDS DIE BURGEN WEITAUS ÄLTER WAREN-IST ES DURCHAUS MÖGLICH -DAS DIE UNTEREN GESCHOSSE DER DORFHÄUSER MIT DEN KELLERN ALS ERSTE GEBÄUDETEILE AUCH DIE ÄLTESTEN TEILE SIND UND SOMIT UNTER UMSTÄNDEN BEREITS VORHANDEN WAREN ALS DIE NEUEN AUFBAUTEN DARAUF ERICHTETET WURDEN-DA DIE URSPRUNGLICHEN GEBÄUDE ERWEITERT VERÄNDERT ODER ABGEBROCHEN WORDEN SIND.

IN MANCHEN KELLERN SIND NOCH ENORME SANDSTEINPLATTEN ZU FINDEN -DIE HEUTE NUR MIT MÜHE DURCH DIE AUSGÄNGE ZU SCHAFFEN WÄREN.

SIE WURDEN WAHRSCHEINLICH BEIM NEUBAU DORT ALS ERSTES VERLEGT UND DIE KELLER DANN DARÜBER AUFGEBAUT.

VIELE DIESER PLATTEN SIND SEHR SORGFÄLTIG ZUGERICHTET UND WAREN MIT SICHERHEIT FUSSBÖDEN IN IMPOSANTEN RÖMISCHEN UND ROMANISCHEN GEBÄUDEN.

BAUERN-AUCH REICHE DER DAMALIGENN ZEIT HATTEN NICHT DAS GELD SICH SOLCHE PLATTEN FÜR IHRE RÜBENKELLER NEU ANFERTIGEN ZU LASSEN -UND NUR REICHE MIT GROSSEN PFERDE-UND OCHSENFUHRWERKEN KONNTEN DIESE AUS DEN ABRISSBURGEN BERGEN UND NACH HAUSE FAHREN.

DIE RÖMISCHEN PLATTEN SIND GUT AN DEN EINGEMEIßELTEN SCHWALBENSCHWANZFUGEN ZU ERKENNEN -IN DIE FLÜSSIGES METALL GEGOSSEN WURDE -UM DIESE ZUSAMMEN ZU VERANKERN.

 

AUCH DAS TYPISCH ROMANISCHE ZWILLINGSFENSTER FINDEN WIR IN ABGEWANDELTER FORM IMMER WIEDER VEREINZELT AN DEN HÄUSERN.

OFT ZIERT ES DAS WOHNZIMMER ODER BIETET DER KÜCHE MEHR LICHTEINFALL.

SOWOHL BOGENZWILLINGSFENSTER ALS AUCH MIT GERADEM STURZ SIND ZU FINDEN.

DIE KUNSTVOLLEN MITTELSTELEN WURDEN OFT DURCH EINFACHE SANDSTEINSÄULEN ERSETZT FALLS DIE URSPRUNGLICHE MITTELSAÄULE BESCHÄDIGT WURDE BEIM SCHLEIFEN.

 

einfaches Zwillingsfenster mit geradem Sturz

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romanisches Haus in Seligenstadt-Hessen

https://de.wikipedia.org/wiki/Romanisches_Haus_%28Seligenstadt%29
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http://www.riehener-jahrbuch.ch/de/archiv/1970er/1975/zrieche/das-romanische-haus-von-riehen.html

DAS NÄCHSTE BEISPIEL ZEIGT WIE EIN SOLCHES KLOSTER HIER AUSGESEHEN HABEN KÖNNTE UND WIEVIEL UND WELCHE BAUSUBSTANZ NACH DEM SCHLEIFEN VERBLIEB ZUM AUFBAU DES HEUTIGEN DORFES MIT SANDSTEINHÄUSERN UND FACHWERK.

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FORTSETZUNG FOLGT

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